Neu: flow

Das Haus Energie
Management System

Elektrisch fahren
Intelligent laden

Das neue Haus Energie Management System von Hager wird in der Technikzentrale installiert und über einen Internet-Router mit dem Audi Ladesystem connect verbunden. Durch das e-tron Ladesystem connect verdoppelt sich die Ladeleistung (gegenüber einer klassischen 400-Volt-Drehstromsteckdose mit bis zu 11 kW) auf 22 kW und die Ladezeit halbiert sich auf 4,5 Stunden*. Mit flow können bis zu drei Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Die Kommunikation zwischen den Komponenten erfolgt über den neuen EEBus-Standard, der in der Automobil-Industrie immer stärker als herstellerübergreifendes Energieprotokoll genutzt wird.

*Geschätzte durchschnittliche Ladezeit für Elektrofahrzeuge mit ca. 100 kWH-Batteriekapazität (Stand Sept. 2018)

1. Blackoutschutz

Bei der Erstinstallation wird flow auf die maximale Hausanschlussleistung konfiguriert. Dadurch wird das Elektrofahrzeug – unter Berücksichtigung aller anderen aktiven elektrischen Verbraucher im Haushalt – immer mit der maximal verfügbaren Leistung geladen. So werden die Ladezeiten minimiert, ohne den Hausanschluss zu überlasten.

2. Koordiniertes laden – mit flexiblen Stromtarifen und Photovoltaik-Prognose

Das Fahrzeug berücksichtigt die durch flow übertragenen gegenwärtigen und künftigen Stromkosten in der Ladeplanung. Das heißt, es lädt dann, wenn der Strom am günstigsten ist. Voraussetzung dafür sind flexible Stromtarife des Energieanbieters, z. B. Tag/Nacht- oder Werktag/Wochenend-Tarife. Noch günstiger wird’s durch selbsterzeugtem Photovoltaik-Strom: Anhand der Wettervorhersage prognostiziert flow die zu erwartende Menge PV-Strom und lädt das Elektrofahrzeug mit einem Maximum an Solarenergie.

3. Kostenoptimiert laden – mit Photovoltaik-Strom

Mit dieser Funktion wird die Ladeleistung des Fahrzeugs automatisch an das aktuell verfügbare Photovoltaik-Stromangebot der privaten PV Anlage angepasst. Bei Sonnenschein steigt die Ladeleistung, bei Regenwolken sinkt sie. So erhöhen Anwender den Eigenverbrauch ihrer Solaranlage und sparen mit jedem gefahrenem Kilometer.

Energiemanagement
für das intelligente Zuhause

Durch Photovoltaik-Nutzung oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen entwickelt sich das Haus der Zukunft immer mehr vom reinen Stromkonsumenten zum aktiven „Prosumenten“. Das heißt, es wird Stromerzeuger und Stromverbraucher in einem. Alle Energie- und Datenbahnen laufen in der Technikzentrale zusammen. Durch intelligentes Energiemanagement wird der Zählerschrank gewissermaßen zum „Hirn des Hauses“ und zum Schrittmacher für die Energiewende im Kleinen.

Volle Energiekontrolle
Über einen Energiezähler und die Visualisierung von flow hat der Nutzer jederzeit Überblick über alle Stromver-
bräuche und -bezüge im Haus.

Solarenergie
Photovoltaik-Strom vom eigenen Dach kann sowohl in die Ladung der Elektrofahrzeug und den Hausverbrauch fließen als auch – gegen Vergütung – ins regionale Stromnetz eingespeist werden.

Windenergie
Je stärker der Wind weht, desto günstiger wird die Windenergie. Bei starker Überkapazität entstehen sogar negative Strompreise, d. h. der Käufer bekommt Geld zurück.

Herkömmliche Energie
Gas- und Kohlekraftwerke decken heute die Hauptlast der Energieversorgung ab. Nach dem Energiekonzept 2050 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch künftig auf 60%, bei der Stromerzeugung sogar auf 80 % ausgebaut werden.

Batterien als Stromspeicher
In Zukunft lassen sich auch Energiespeicher in flow einbinden.

Alles im Blick
Alles im Griff

Die Weboberfläche von flow informiert über alle Stromzuflüsse und -verbräuche im Haus. Die Ansicht ist in drei Bereiche gegliedert: MyHome zeigt den aktuellen Energiestatus des Hauses und die Ladezyklen von bis zu drei Elektrofahrzeugen an. Forecast prognostiziert die zu erwartenden Sonnenwerte und PV-Strombezüge. Performance informiert den User über die Leistungen und Vorteile von flow. Darüber hinaus lassen sich aussagekräftige Energie-Reportings für jedes gewünschte Intervall erstellen.

Mehr erfahren

Drei Komponenten
Einfach installiert

Das flow System XEM600 besteht aus drei Komponenten: dem zentralen Energie Management Controller (6 TE), einer Spannungsversorgung (4 TE) und einem Energiezähler (4 TE). Alle Modulargeräte werden auf der Hutschiene in der Technikzentrale aufgerastet, per quickconnect verdrahtet und über einen Modbus miteinander vernetzt. Bevor Sie flow und die Ladestation installieren, sollten Sie allerdings einen Home Check durchführen. Dazu ermitteln Sie den aktuellen Zustand der Elektroinstallation und die maximal verfügbare Ladeleistung.

Energie Management
Controller XEM461

Das Herz von flow: Es stellt die Verbindung zur Ladestation, zum Energiezähler und zum Internet her und sorgt für die kontinuierliche Datenkommunikation zwischen allen Komponenten.

  • Übertragungsprotokoll: EEBus (unterstützt von der deutschen Automobilindustrie VDA)
  • Kommunikationsstandard ISO 15118
  • Modbus-Schnittstelle
  • LAN-Port 1 und 2: für lokale und globale Konfiguration

Spannungsversorgung
24 V DC, TGA200

Sie liefert die erforderliche Spannung für den Energie Management Controller.

  • Betriebsspannung: 230 V AC
  • Frequenz: 50/60 Hz
  • Ausgangsstrom: max. 1 A

Energiezähler ECR380D
Der dreiphasige Modbus-Zähler misst die Energie nach dem Zähleranschluss. Mit einem zusätzlichen Energiezähler wird bei Bedarf der Photovoltaik-Strom gemessen.

  • Polanzahl: 3
  • Messgeräteart: elektronisch
  • Direktmessung: 80 A
  • Modbus-Schnittstelle: Verbindung zum Energie Management Controller XEM461 über Modbus-Leitung HTG465H

Werden sie zum Profi
für Haus Energie Management!

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